Nordrhein-WestfalenPolitik

Nordrhein-Westfalen macht Zusammenarbeit mit DITIB von Haltung zu Israel abhängig

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat angekündigt, ihre Zusammenarbeit mit der „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion“ (DITIB) beim islamischen Religionsunterricht von ihrer Haltung zu Israel und zum Antisemitismus abhängig zu machen. Der Chef der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei, Nathanael Liminski (CDU), erklärte, dass die DITIB sich von antisemitischen und israelfeindlichen Aussagen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und des Chefs der türkischen Religionsbehörde Diyanet distanzieren müsse, um Partnerin zu bleiben. Die DITIB ist eine von sechs Verbänden, die seit 2021 den islamischen Religionsunterricht inhaltlich konzipieren und die Lehrerlaubnis an Pädagogen vergeben. Die Landesregierung betonte, dass ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht Israels und die Ablehnung jeder Form von Judenhass in Deutschland erwartet werde. Es ist nicht das erste Mal, dass die Zusammenarbeit mit der DITIB unterbrochen wird – bereits nach einer Spitzelaffäre einiger in Deutschland tätiger Imame musste sich die DITIB aus einem Gremium der Religionsunterrichts-Kommission zurückziehen.

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Islamischer Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen

  • Die DITIB ist in NRW Teil der Kommission für das Schulministerium seit 2021.
  • Die DITIB unterbrach schon einmal ihre Kooperation wegen einer Spitzelaffäre.
  • Die DITIB hat rund 900 Moscheen in Deutschland.

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