Kriminalität und JustizMünchen

Verurteilung im Mordfall Michael Latt: Frau zu lebenslanger Haft verurteilt

Neue Entwicklungen im Fall des ermordeten Michael Latt

Die Verurteilung des Mörders von Michael Latt zu einer Freiheitsstrafe von 35 Jahren hat für die Familie des Opfers und die Gemeinschaft in Los Angeles einen schmerzhaften, aber auch abschließenden Moment markiert. Die Verhandlung vor dem Obersten Gerichtshof von Los Angeles, unter dem Vorsitz von Richter Kerry White, endete mit dem Höchstmaß an Strafe für Jameelah Elena Michl, die den berühmten Marketingberater im vergangenen November erschossen hat.

Der Prozess gegen Michl begann im Juni, als sie sich schuldig bekannte, Latt ermordet zu haben und des Einbruchs angeklagt wurde. Die 37-jährige Angeklagte wurde am Tatort festgenommen und befindet sich seitdem gegen eine Kaution von 3 Millionen Dollar in Haft. Laut Staatsanwaltschaft hatte Michl gezielt auf Latt geschossen, weil sie mit einer Frau befreundet war, die sie belästigte, die Regisseurin AV Rockwell. Diese hatte mehrere einstweilige Verfügungen gegen Michl erwirkt.

Die Familie des Opfers, zu der sein Bruder Franklin Latt, Talentdirektor bei der CAA, und seine Mutter Michelle Satter, eine renommierte Mitarbeiterin des Sundance Institute, gehören, hat nach dem Urteil Erleichterung empfunden. Michael Latt war nicht nur im Bereich des Marketings für bekannte Filmstudios wie Warner Bros. Pictures und Netflix tätig, sondern auch als Gründer und CEO von „Lead With Love“, einer Non-Profit-Organisation, die sich für sozialen Wandel einsetzt und in verschiedenen Medien erwähnt wurde.

Der Bezirksstaatsanwalt George Gascón hat die Verurteilung als einen wichtigen Schritt für Gerechtigkeit und Gemeinschaftszusammenhalt bezeichnet. Er würdigte Michael Latt als unermüdlichen Verfechter sozialer Gerechtigkeit, dessen Vermächtnis auch weiterhin sein Engagement für eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft inspirieren wird.

NAG

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