Kultur

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Mayer zum Tod von Günter Brus

Die österreichische Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer hat den Tod des Künstlers Günter Brus bekannt gegeben. Brus galt als eine herausragende Persönlichkeit im Bereich der Kunst des 20. Jahrhunderts. Sein Schaffen hatte sowohl gesellschaftliche als auch künstlerische Auswirkungen und veränderte damit die Geschichte der Kunst nachhaltig. Andrea Mayer würdigte Brus für seine Standhaftigkeit und Ausdauer und betonte, dass seine Kunst weiterhin eine große Bedeutung für gegenwärtige Performancekünstlerinnen und -künstler habe.

Günter Brus wurde am 27. September 1938 in Ardning, Österreich, geboren und verstarb am 9. Mai 2021 in Graz. Er war bekannt für seine experimentelle und provokante Kunst, die oft als Performance dargestellt wurde. Brus gehörte zur Wiener Aktionismus-Bewegung, die in den 1960er Jahren für Aufsehen sorgte und die Grenzen der Kunst auslotete.

Die Werke von Günter Brus provozierten in ihrer Zeit heftige Kontroversen und führten zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Bei einem Auftritt im Jahr 1968 während des sogenannten „Kunstschiessens“ führte Brus eine Performance durch, bei der er sich selbst verletzte und dabei Kunstwerke schuf. Dies führte zu seiner Verhaftung und einem Gerichtsprozess wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“.

Im Laufe seiner Karriere hat Brus zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Großen Österreichischen Staatspreis für bildende Kunst. Seine Werke wurden in renommierten Museen und Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt.

Der Tod von Günter Brus hinterlässt eine Lücke in der Kunstszene Österreichs. Seine einzigartige Herangehensweise und sein Einfluss auf die Performancekunst werden weiterhin geschätzt und fortgeführt. Hier ist eine Tabelle mit weiteren Informationen über Günter Brus:

Geburtsdatum Sterbedatum Beitrag zur Kunst
27. September 1938 9. Mai 2021 Experimentelle und provokante Kunst, Performancekunst

Die österreichische Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer betonte in ihrer Erklärung, dass Günter Brus einen bleibenden Eindruck in der Kunstwelt hinterlässt. Seine wegweisenden Werke haben die Grenzen der Kunst erweitert und werden auch weiterhin eine Inspiration für zukünftige Künstlerinnen und Künstler sein.

(Artikel basierend auf einer Pressemitteilung)



Quelle: Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport / ots

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