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Antisemitismus-Ausstellung im Parlament: Geschichte und aktuelle Erscheinungsformen

Die Ausstellung „Tacheles reden. Antisemitismus – Gefahr für die Demokratie“ im sanierten Parlament in Österreich beleuchtet die Geschichte des Judenhasses im Land. Besucher erhalten Einblicke in aktuelle Formen des Antisemitismus, die christlichen Ursprünge und die Bedeutung des Gedenkens an die Shoah für den Umgang mit Antisemitismus. Persönliche Gegenstände von Jugendlichen, die über deren Bedeutung für ihr jüdisches Leben sprechen, sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. In Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kulturgemeinde Wien und der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem wird die Ausstellung nun um einen Schwerpunkt zum jüdischen Leben in Österreich erweitert. Junge Menschen jüdischen Glaubens bringen dabei Gegenstände und Rituale wie eine Esther-Rolle, eine Mesusa, eine besondere Kippa oder eine Seder-Platte mit und erzählen über deren Bedeutung. Das Projekt „Likrat“ trägt jüdisches Leben in Schulen und stellt Schülerinnen und Schüler Rede und Antwort zum Judentum. Die Ausstellung zeigt auch Initiativen des Staates Österreich und zivilgesellschaftliches Engagement zur Bekämpfung von Antisemitismus. Der Eintritt zur Ausstellung in der Bibliothek des Parlaments ist kostenlos und barrierefrei. Die Ausstellung zeigt Videobeiträge von Jugendlichen, die über ihre Erfahrungen mit antisemitischen Vorfällen berichten. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Parlaments verfügbar.

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