BurgenlandPolitik

SPÖ-Klubobmann fordert Wiedereinführung des Karfreitags als gesetzlichen Feiertag für alle

Der Karfreitag wurde von der ÖVP-FPÖ-Koalition nach 60 Jahren als gesetzlicher Feiertag abgeschafft. Dies hat besonders in der protestantischen Gemeinschaft in Österreich große Empörung ausgelöst. Im Burgenland, wo mehr als 30.000 Protestanten leben, setzt sich der SPÖ Landtagsklub seit der Abschaffung für die Wiedereinführung des Karfreitags als Feiertag ein.

SPÖ-Klubobmann Roland Fürst kritisiert die Abschaffung des Karfreitags als unnötigen Kniefall vor der Industrie und als einen Schlag gegen die protestantischen und altkatholischen christlichen Gemeinschaften in Österreich. Er fordert die Wiedereinführung des Karfreitags als gesetzlichen Feiertag für alle. Derzeit hat Österreich mit 13 gesetzlichen Feiertagen eine durchschnittliche Anzahl im europäischen Vergleich.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Karfreitag der höchste Feiertag für evangelische Christen ist. Die Forderung der SPÖ beruht daher auf Respekt und dem Wunsch, den Protestanten ihren Feiertag zurückzugeben.

Um den Kontext weiter zu verstehen, könnte es interessant sein, einige historische Fakten über den Karfreitag in Österreich zu erwähnen. Der Karfreitag ist ein traditioneller christlicher Feiertag, der an die Kreuzigung Jesu Christi erinnert. In Österreich war er bis zur Abschaffung durch die Regierung im Jahr 2019 ein gesetzlicher Feiertag.

Eine mögliche Tabelle zur Veranschaulichung der Anzahl der gesetzlichen Feiertage in verschiedenen europäischen Ländern:

Land Anzahl der gesetzlichen Feiertage
Österreich 13
Deutschland 9
Frankreich 11
Spanien 14
Italien 11

Es bleibt abzuwarten, ob die Forderung der SPÖ-Klubobmanns Roland Fürst nach Wiedereinführung des Karfreitags als gesetzlichen Feiertag für alle in Österreich Gehör finden wird. Die Entscheidung liegt letztendlich bei der Regierung. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die Diskussion um diesen kontroversen Vorschlag weiterentwickeln wird.

(Eisenstadt, OTS)



Quelle: SPÖ Landtagsklub Burgenland / ots

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