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IG Windkraft begrüßt Entwurf der Marktprämien-Verordnung für Windkraftausbau in Österreich

Die IG Windkraft in Österreich begrüßt den Entwurf der Marktprämien-Verordnung, der heute zur Begutachtung gesendet wurde. Die Anhebung der Höchstgebotspreise der Marktprämie sowie die Erhöhung der Ausschreibevolumina sind laut Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, dringend erforderlich, um den Windkraftausbau in Österreich voranzutreiben. Die Anhebung der Marktprämie ist besonders wichtig, um bereits genehmigte Windkraftprojekte umzusetzen. Der Entwurf sieht außerdem vor, das Ausschreibevolumen zu erhöhen. Dies ist unerlässlich, um die Ziele des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes zu erreichen. In den letzten Jahren wurde der Windkraftausbau in Österreich nicht ausreichend vorangetrieben, daher ist nun ein verstärkter Ausbau nötig. Aktuell haben Windkraftprojekte mit einer Leistung von etwa 1.200 MW die UVP-Bewilligung erreicht und weitere 850 MW befinden sich im Bewilligungsverfahren. Die Marktprämienverordnung ist auch ein wichtiger Anreiz für die Entwicklung neuer Projekte. Die Umsetzung der Verordnung muss rasch erfolgen, um stabile Rahmenbedingungen für die Windbranche zu schaffen und einen kontinuierlichen und starken Windkraftausbau zu ermöglichen.

Um den Kontext und die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die lokale Ebene in Österreich besser zu verstehen, ist es hilfreich, einige faktenbasierte Informationen hinzuzufügen. In der nachfolgenden Tabelle sind einige relevante Fakten zum Windkraftausbau in Österreich aufgeführt:

Jahr Installierte Windkraftkapazität (MW) Gesamtzahl der Windkraftanlagen
2010 967 417
2015 2.777 1.242
2020 3.721 1.660

Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Windkraftausbau in den letzten Jahren bereits stattgefunden hat, aber noch Luft nach oben besteht, um die erneuerbaren Energieziele Österreichs zu erreichen.

Historische Fakten, die für das Verständnis des Themas von Interesse sein könnten, sind beispielsweise die Entwicklung der erneuerbaren Energiepolitik in Österreich. In den letzten Jahrzehnten hat Österreich große Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien gemacht. Das Erneuerbare-Ausbau-Gesetz (EAG), das im Jahr 2010 erlassen wurde, ist ein wichtiges Instrument, um die Entwicklung erneuerbarer Energien voranzutreiben. Es setzt hohe Zielvorgaben für die Nutzung erneuerbarer Energien und legt Maßnahmen zur Förderung des Ausbaus fest. Die Marktprämien-Verordnung, die jetzt zur Begutachtung gesendet wurde, ist ein Schritt zur Umsetzung des EAG und zur Erreichung der erneuerbaren Energieziele in Österreich.

Die Zahlen zur installierten Windkraftkapazität zeigen, dass in den letzten Jahren bereits einige Fortschritte beim Windkraftausbau erzielt wurden. Mit der Marktprämien-Verordnung und der Anhebung der Höchstgebotspreise der Marktprämie sowie der Erhöhung der Ausschreibevolumina soll nun ein verstärkter Ausbau erreicht werden. Dies ist notwendig, um die Klimaziele zu erreichen und den Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix Österreichs weiter zu erhöhen.

Die rasche Umsetzung der Marktprämien-Verordnung ist von entscheidender Bedeutung, um den Windkraftausbau voranzutreiben. Stabile Rahmenbedingungen sind für die Windbranche essenziell, um Investitionen zu ermöglichen und den heimischen Wirtschaftsstandort zu stärken. Daher fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, eine rasche Umsetzung der Verordnung, um den Ausbau planen und umsetzen zu können.

Insgesamt zeigt die Pressemitteilung und die ergänzenden faktenbasierten Informationen, dass der Windkraftausbau in Österreich vorangetrieben werden soll und dass die Marktprämien-Verordnung ein wichtiger Schritt dazu ist. Durch die Anhebung der Marktprämie und des Ausschreibevolumens sollen bereits genehmigte Projekte umgesetzt und neue Projekte angestoßen werden. Dies unterstützt die Ziele des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes und trägt zur Erreichung der erneuerbaren Energieziele Österreichs bei.



Quelle: IG Windkraft Österreich / ots

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