Salzburg

Bau des neuen Landesdienstleistungszentrums – Logistische Meisterleistung und Bohrpfahl-Installation

Auf dem Baugelände des neuen Landesdienstleistungszentrums (LDZ) im Bahnhofsbereich der Stadt Salzburg herrscht Hochbetrieb. Die Arbeiten gehen trotz des ambitionierten Zeitplans Hand in Hand, während gleichzeitig die Suche nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg und das Errichten der Schlitzwände erfolgen. Die logistische Herausforderung wird von der ARGE Habau-Swietelsky bewältigt.

Die Bohrungen für die Pfähle, die das Gebäude tragen werden, gehen bis zu 40 Meter in die Tiefe. Dabei wird Tonnen von Seeton entfernt und gleichzeitig nach möglichen Blindgängern gesucht, die in dieser Gegend häufig vorkommen. Die Errichtung der Schlitzwände schreitet ebenfalls voran und stellt sicher, dass kein Material in die Baugrube gelangt und dient als Rahmen für das Gebäude.

Der instabile Untergrund mit dem Salzburger Seeton erfordert die Verwendung von Pfählen für das Gebäude. In einer Tiefe von etwa 40 Metern erreicht man stabilen Fels, was zwar aufwändig ist, jedoch den Vorteil bietet, dass die Leitungen für die Erdwärme gleichzeitig verlegt werden können. Diese werden eine wichtige Energiequelle für das LDZ sein.

Die logistischen Planungen sind bis ins Detail organisiert. Mehr als 200 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,2 Metern werden benötigt. Es werden etwa drei Pfähle pro Tag vor Ort errichtet. In dieser Phase werden täglich bis zu 30 Betonmischer für den Transport auf und von der Baustelle eingesetzt.

Die Schlitzwände, die die Untergeschosse des Gebäudes abdichten und Materialrückhalt bieten, sind ebenfalls weit fortgeschritten. Sie dienen auch als Kellerwände. Die Arbeiten an den Schlitzwänden und Bohrpfählen, die parallel zur Kampfmittelerkundung durchgeführt werden, laufen noch bis Juli dieses Jahres.

Das LDZ wird zuerst in die Tiefe und dann in die Höhe wachsen. Diese Bauphase ist entscheidend für den Erfolg des Projektes.



Quelle: Land Salzburg

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