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Simon-Wiesenthal-Preis: Nominierte für Hauptpreis bekanntgegeben

Der Simon-Wiesenthal-Preis 2023 steht kurz bevor und die Jury hat nun die Finalisten bekannt gegeben. Die Organisationen AMCHA aus Israel, Casa Stefan Zweig aus Brasilien, der Holocaust-Forscher Jan Grabowski aus Kanada und die Initiative LIKRAT – Lass uns reden! aus Österreich und der Schweiz sind in der engeren Auswahl für den Hauptpreis, der mit 15.000 € dotiert ist.

Neben dem Hauptpreis werden auch zwei weitere Kategorien verliehen. Für den Preis für zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus sind die Asociacón Cultural Mota de Judíos in Spanien, das European Leadership Network (ELNET) in Deutschland und „SOS Mitmensch“ in Österreich nominiert. Den Preis für zivilgesellschaftliches Engagement für Aufklärung über den Holocaust haben die Österreicher Alois und Erna Will, die Historikerin Heidemarie Uhl oder die Organisation CENTROPA in Aussicht.

Insgesamt wurden 197 Bewerbungen aus 30 Ländern eingereicht, wobei die meisten Einreichungen aus Österreich und Deutschland kamen. Auch die Vereinigten Staaten, Spanien, Israel, das Vereinigte Königreich, Polen und Argentinien waren vertreten.

Die Preisverleihung findet am 12. März 2024 im österreichischen Parlament statt. Im vergangenen Jahr ging der Simon-Wiesenthal-Preis an die israelische Initiative Zikaron BaSalon.

Weitere Informationen zu den Nominierten und zum Simon-Wiesenthal-Preis können auf den entsprechenden Websites abgerufen werden. Ein Fotoalbum zur Verleihung des Simon-Wiesenthal-Preises 2022 steht ebenfalls zur Verfügung.

Für weitere Nachrichten in einfacher Sprache kann das entsprechende Projekt besucht werden.

Das Thema des Simon-Wiesenthal-Preises 2023 ist „Parlament und Demokratie“.

Mehr News zum Simon-Wiesenthal-Preis gibt es auf der Website des Parlaments.

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