Steiermark

Land Steiermark weist Vorwürfe zum SIM-Campus Eisenerz zurück – Intransparente Handlungsweise nicht nachvollziehbar

Die Landesregierung der Steiermark weist Vorwürfe bezüglich des SIM-Campus Eisenerz zurück. Es wird betont, dass die Behauptung einer intransparenten Vorgehensweise nicht nachvollziehbar sei. Das Land habe entweder geplant, das Unternehmen zu liquidieren oder zu verkaufen, wobei der potenzielle Käufer über diese Absicht informiert war. Es sei naheliegend gewesen, das vorliegende Kaufangebot anzunehmen.

Des Weiteren wird festgehalten, dass ein Gerichtsgutachter die Bilanzen des Unternehmens als in Ordnung befunden hat. Der Vorwurf der Konkursverschleppung seitens des Landes ist grundsätzlich undenkbar, da das Land im Falle einer Liquidation alle erforderlichen Mittel für eine geordnete Abwicklung bereitgestellt hätte. Die Informationen des Rechnungshofs (RH) bestätigen, dass der Zustand des Unternehmens dem Käufer bekannt war.

Ein Amtsmissbrauch sei ausgeschlossen, da es sich nicht um hoheitliches Handeln gehandelt habe. Auch könne den Verantwortlichen keine Untreue vorgeworfen werden, da der Verkauf zum bestmöglichen Preis erfolgt sei. Der Leiter der Fachabteilung Katastrophenschutz, Harald Eitner, verweist auf den Bericht des Landesrechnungshofs, in dem der Verkaufsprozess beschrieben wird.

Um die Informationen aus der Pressemitteilung besser zu veranschaulichen, könnte die folgende Tabelle angefertigt worden sein:

Datum Ereignis
9. August 2021 Der Bieter bietet 550.000,- Euro für den SIM-Campus an.
Der Bieter erhöht das Angebot telefonisch auf 650.000,- Euro, wenn der Verkauf sofort durchgeführt wird.
Der verbesserte Preisvorschlag wird schriftlich nachgereicht.
Die Alpinresort Präbichl GmbH, im Alleineigentum des Bieters, wird als Käuferin genannt.

Diese Informationen können den Lesern dabei helfen, die Geschehnisse um den SIM-Campus Eisenerz besser zu verstehen und eine fundierte Meinung zu bilden.



Quelle: Land Steiermark

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