Steiermark

Steiermark bleibt Innovations- und Forschungsland Nummer eins in Österreich – F&E-Quote 2021 bei 5,17 Prozent.

Die Steiermark behauptet ihre Position als Innovations- und Forschungsland Nummer eins in Österreich. Laut einer aktuellen Erhebung der Statistik Austria zu den Forschungs- und Entwicklungsquoten für 2021 konnte die Steiermark ihre regionale F&E-Quote auf 5,17 Prozent steigern und liegt damit vor Wien (4,04 Prozent) und Oberösterreich (3,58 Prozent). Insgesamt werden in der Steiermark jährlich 2,67 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben.

Die hohe F&E-Quote der Steiermark ist das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand. Trotz der Herausforderungen der Pandemie haben heimische Unternehmen weiterhin auf Forschung und Entwicklung gesetzt und tragen damit zur internationalen Bedeutung der Steiermark als Innovationsland bei.

Ein wesentlicher Grund für die herausragende Position der Steiermark sind die innovativen Unternehmen. Jährlich investieren die steirischen Unternehmen 1,98 Milliarden Euro in F&E, während der öffentliche Sektor 691 Millionen Euro beisteuert. Damit werden 74,1 Prozent der F&E-Ausgaben von den Unternehmen getragen.

Die Steiermark profitiert nachweislich von Forschung und Entwicklung, da dies das Wachstum der Wirtschaftsleistung und der Arbeitsproduktivität in der Region fördert. Die enge Verbindung von Forschung und Produktion ist essentiell, um das Potenzial einer Region voll auszuschöpfen.

Der Präsident der IV-Steiermark, Stefan Stolitzka, betont, dass die steirische Industrie trotz schwieriger Zeiten an Forschung, Entwicklung und Innovation festgehalten hat. Die Industrieunternehmen sind nicht nur das F&E-Rückgrat der Steiermark, sondern sehen darin auch einen Wettbewerbsvorteil.

Die F&E-Quote ist der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am Bruttoregionalprodukt einer Region. In der Steiermark betrug das Bruttoregionalprodukt im Jahr 2021 über 51 Milliarden Euro.

Die Tabelle zeigt die F&E-Quoten für ausgewählte Regionen in Österreich im Zeitraum von 2002 bis 2021:

Jahr Steiermark Wien Oberösterreich Österreich
2002 4,47% 2,45% 2,26% 2,33%
2005 4,60% 2,84% 2,58% 2,59%
2010 4,78% 3,22% 2,84% 2,78%
2015 4,81% 4,00% 3,26% 3,08%
2020 5,10% 3,71% 3,39% 3,38%
2021 5,17% 4,04% 3,58% 3,26%

Die Steiermark ist damit seit vielen Jahren führend in der F&E-Quote und setzt weiterhin auf die Stärkung ihrer Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Mit der hohen Investition in Forschung und Entwicklung schafft die Steiermark zusätzliche Wertschöpfung für die Region und positioniert sich auch international im Spitzenfeld.



Quelle: Land Steiermark

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