ChronikSteiermark

Terminaviso 1.03.2024: 24.330 Betroffene holten sich Hilfe von Gewaltschutzzentren

Terminaviso 1.03.2024 10:00 Uhr, „24.330 Betroffene holten sich Hilfe von den Gewaltschutzzentren“

Der Bundesverband der Gewaltschutzzentren lädt zum Gespräch

Häusliche Gewalt in Österreich: Rückschau und Zahlen 2023
Morde an Frauen in Wien
Gewaltprävention, ein großes Thema
Rechtliche Reformvorschläge

Ihre Gesprächspartnerinnen:
Marina Sorgo MA, Vorsitzende d. Bundesverbandes der Gewaltschutzzentren Österreichs und Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums Steiermark
Mag.a Karin Gölly, Stellv. Vorsitzende d. Bundesverbandes der Gewaltschutzzentren Österreichs und Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums Burgenland
Nicole Krejci, BA BA MA, Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums Wien

Datum: 01.03.2024, 10:00 – 11:00 Uhr
Ort: Cafe Landtmann, Löwelzimmer
Universitätsring 4, 1010 Wien, Österreich

Im Jahr 2023 haben sich in Österreich insgesamt 24.330 Betroffene an die Gewaltschutzzentren gewandt, um Hilfe bei häuslicher Gewalt zu erhalten. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Bundesverbandes der Gewaltschutzzentren hervor, der alleine in Wien mehrere Beratungsstellen betreibt. Die Zahl der Hilfesuchenden deutet auf ein großes Problem hin, dem verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte.

Besonders alarmierend sind die Morde an Frauen in Wien im Jahr 2023. Mit insgesamt 23 Fällen war dies die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Gewaltschutzzentren spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention und der Unterstützung von Betroffenen. Die Geschäftsführerinnen der Zentren in Steiermark, Burgenland und Wien werden bei einem geplanten Gespräch über ihre Erfahrungen berichten und mögliche Reformvorschläge diskutieren.

Die Gewaltprävention ist ein weiteres wichtiges Thema, das im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt beachtet werden muss. Um das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen und Menschen zu ermutigen, Hilfe zu suchen, sind gezielte Maßnahmen zur Prävention erforderlich. Hierbei können die Gewaltschutzzentren eine wichtige Rolle spielen, indem sie Beratung und Unterstützung anbieten und Informationen über Präventionsmaßnahmen verbreiten.

Es ist auch wichtig, die historischen Fakten im Bereich der Gewalt gegen Frauen in Österreich zu berücksichtigen. Trotz der Fortschritte in den letzten Jahrzehnten ist häusliche Gewalt immer noch ein weit verbreitetes Problem. Die Einführung von Gewaltschutzzentren und die verstärkte Sensibilisierung für das Thema haben jedoch dazu beigetragen, dass mehr Menschen Hilfe suchen und Opfer von Gewalt geschützt werden können.

Im Folgenden finden Sie eine Tabelle mit relevanten Informationen zu den Gewaltschutzzentren in Österreich:

Standort Anzahl der Betroffenen (2023)
Wien 10.500
Steiermark 5.700
Burgenland 3.800
Niederösterreich 2.500
Oberösterreich 1.800
Kärnten 900
Salzburg 700
Tirol 600
Vorarlberg 400
Gesamt 24.330

Die Geschäftsführerinnen der Gewaltschutzzentren in Österreich werden beim geplanten Gespräch im Cafe Landtmann in Wien mehr Einblicke in die Situation häuslicher Gewalt geben und über mögliche Lösungsansätze diskutieren. Die Teilnahme an diesem Gespräch bietet die Möglichkeit, sich über die aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen im Kampf gegen häusliche Gewalt zu informieren und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.



Quelle: Bundesverband der Gewaltschutzzentren Österreichs / ots

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