Vorarlberg

Experten empfehlen: Variante 4a für Neubau des Bregenzer Bahnhofs

Bregenz – Vorarlbergs Mobilitätslandesrat Daniel Zadra hat nach einem Workshop zu den möglichen Neubauvarianten des Bregenzer Bahnhofs eine Lösung gefunden, die sowohl die Interessen der Fahrgäste als auch die Zukunft der Mobilitätsdrehscheibe in den Vordergrund stellt. Eine Gruppe unabhängiger Experten hat eine vertiefende Untersuchung durchgeführt und dabei verschiedene Varianten für den Neubau des Bahnhofs Bregenz analysiert. Unter den geprüften Optionen war auch die bereits existierende, fertig geplante und mit einem konkreten Finanzierungsschlüssel vereinbarte Variante 1.

Die Experten sind jedoch übereinstimmend zu dem Schluss gekommen, dass die sogenannte Variante 4a das größte Potenzial für eine gut strukturierte und optimal funktionierende Mobilitätsdrehscheibe bietet. Bei dieser Variante würde das Bahnhofsgebäude mehr oder weniger an seinem aktuellen Standort bleiben. Aus Fahrgastsicht ist diese Option eindeutig zu bevorzugen, da sie kurze Umsteigewege, konfliktfreie Querungen und eine hervorragende Übersichtlichkeit gewährleistet.

Allerdings gibt es noch viele offene Fragen und Knackpunkte, die geklärt werden müssen. Dazu gehören unter anderem die mögliche Verlegung der Landesstraße, Grundstückstausche, die Einbindung in das übergeordnete Radnetz und verkehrliche Fragen.

Das Ziel von Mobilitätslandesrat Zadra ist es, den derzeitigen Schandfleck Bahnhof Bregenz möglichst schnell durch eine moderne Mobilitätsdrehscheibe zu ersetzen. Der erste wichtige Schritt wurde nun getan, indem man sich auf die bevorzugte Variante 4a geeinigt hat. Als nächstes muss ein Grundsatzbeschluss zur Umsetzung dieser Variante in der Bregenzer Stadtvertretung gefasst werden. Trotz aller Euphorie wird noch viel harte Arbeit bevorstehen.

Im Folgenden finden Sie eine Tabelle mit Informationen zu den verschiedenen Neubauvarianten des Bregenzer Bahnhofs:

Variante Umsetzungsdauer Umsetzungsrisiko Fahrgastvorteile
Variante 1 schnell gering weniger optimal
Variante 4a mittel mittel optimal

Es ist wichtig zu betonen, dass die endgültige Entscheidung für die Variante 4a noch nicht gefallen ist und dass weitere Untersuchungen und Klärungen erforderlich sind.



Quelle: Land Vorarlberg

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