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Februargedenken: Sozialdemokratie schützt die Republik vor Hass und Machtrausch

Am 12. Februar 1934 hat sich die sozialdemokratische Arbeiter*innenbewegung gegen das austrofaschistische Dollfuß-Regime gewehrt. Heute, 90 Jahre später, erinnert die SPÖ an die Heldinnen und Helden, die im Kampf für Freiheit und Demokratie ihr Leben ließen. Doch die Sozialdemokratie gedenkt nicht nur der Gefallenen, sondern erinnert auch an die Schrecken, die der Austrofaschismus und der Nationalsozialismus über das Land und die Welt gebracht haben.

Laut Babler, einem Vertreter der SPÖ, muss man aus der Geschichte die richtigen Schlüsse ziehen. Eine gespaltene Gesellschaft, die von Armut und Wirtschaftskrise gebeutelt ist und eine Partei, die im Machtrausch agiert, waren die Ursachen für die damaligen Probleme. Daher sieht die Sozialdemokratie es als ihre Aufgabe an, die Gesellschaft zusammenzuhalten und auf den sozialen Ausgleich zu achten. Sie wird sich niemals damit abfinden, wenn sich manche Menschen anderen überlegen fühlen. Es muss verhindert werden, dass Politiker*innen an die Macht kommen, die Hass schüren und Menschen gegeneinander ausspielen.

Die Sozialdemokratie wird die Republik vor Hass und Machtrausch schützen. Um die Demokratie zu stärken, fühlt sich die SPÖ den Genossinnen und Genossen gegenüber verantwortlich, die in der Vergangenheit das Frauenwahlrecht erkämpft, den Acht-Stunden-Tag eingeführt, Gemeindebauten errichtet und die Demokratie verteidigt haben. Die Sozialdemokratie hat bereits zwei Mal dieses Land aufgebaut und ist überzeugt davon, dass sie die Kraft hat, die Risse in der Gesellschaft zu kitten. Durch den Appell an Großzügigkeit, Solidarität und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen kann Österreich gemeinsam besser und gerechter gemacht werden.

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerinnen Sandra Breiteneder und Klaus Seltenheim betonen, dass die Arbeiterinnenbewegung 1934 gegen Spaltung, Hass und Ausgrenzung gekämpft hat, genauso wie die Sozialdemokratie es heute tut. Die FPÖ verbreitet einen erschreckenden Hass, spaltet die Gesellschaft und spielt verschiedene gesellschaftliche Gruppen gegeneinander aus. Die SPÖ ist die einzige Kraft, die stark genug ist, um einen Machtübernahmeversuch von Kickl zu verhindern. Die Sozialdemokratie hat bereits zwei Mal für die Republik gekämpft und die Demokratie verteidigt. Sie hat den Sozialstaat aufgebaut und wird ihn bei den kommenden Wahlen verteidigen. Ihr Ziel ist es, das Land wieder erfolgreich zu machen.

Folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Ereignisse der Sozialdemokratie in Österreich:

Jahr Ereignis
1934 Abwehr des austrofaschistischen Dollfuß-Regimes
1945 Wiederaufbau der SPÖ nach dem Zweiten Weltkrieg
1970 Nationalratswahl-Sieg unter Bruno Kreisky
1999 Bildung einer SPÖ/ÖVP-Koalitionsregierung
2015 Christian Kern wird Bundeskanzler
2019 Bruch der Koalition mit der ÖVP, vorgezogene Neuwahlen
2020 Nebeneinander von SPÖ und ÖVP in der Regierung

Diese Ereignisse verdeutlichen die bedeutende historische Rolle der Sozialdemokratie in Österreich und ihre Bemühungen, die Republik vor Hass und Machtrausch zu schützen.



Quelle: SPÖ Pressedienst / ots

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