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Grüne Wien kritisieren fehlende Informationen zur Absiedelung des Lorenz Böhler Spitals

Viele Fragen bleiben bei der teilweisen Schließung des Lorenz Böhler Krankenhauses in Wien offen, kritisieren die Grünen Wien. Es ist unklar, ob das Böhler als öffentliches Spital bestehen bleibt und in welchem Umfang. Die Grünen betonen die Notwendigkeit eines Spitals und einer Ambulanz an diesem Standort. Die Verlagerung von akuten unfallchirurgischen OPs ins Traumazentrum Meidling oder ins AKH und die geplanten orthopädischen Operationen bereiten Sorgen. Die fehlende Vorbereitung der Schließung führt dazu, dass Patient:innen noch länger auf notwendige Operationen warten müssen. Die Sicherstellung der medizinischen Nahversorgung für die Bezirksbevölkerung ist den Grünen wichtig, besonders für Menschen mit niedrigem Einkommen im zwanzigsten Bezirk. Sie fordern eine umfassende Information der Bewohner:innen per Brief. Es ist auch unklar, was die Zukunft der vielen Beschäftigten, vor allem des nichtmedizinischen Personals, betrifft. Die Informationen und Absiedelungspläne erreichen Belegschaft, PatientInnen und Aufnahmespitäler nur langsam. Es gibt keine Informationen oder Aufklärung über das angekündigte Containerspital am Traumazentrum Brigittenau ab 2025 und was bis dahin passiert. Die Grünen betonen, dass das Böhler-Debakel ein Führungs- und Managementfehler ist, der zu Lasten der Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener geht.

Zur besseren Übersicht haben wir eine Tabelle mit Informationen zu den Grünen Wien und dem Lorenz Böhler Krankenhaus erstellt:

Grüne Wien Lorenz Böhler Krankenhaus
Gesundheitssprecherin: Barbara Huemer Teilweise Schließung
Stellvertretende Bezirksvorsteher:innen: Barbara Pickl und Bernhard Seitz Unklare Zukunft als öffentliches Spital
Verlagerung von OPs ins Traumazentrum Meidling oder ins AKH
Unklarheit über geplante orthopädische Operationen
Notwendige Operationen werden verzögert
Einfluss auf medizinische Versorgung der Wienerinnen und Wiener

Das Lorenz Böhler Krankenhaus hat eine lange Geschichte und ist für viele Menschen eine wichtige medizinische Anlaufstelle. Es wurde 1888 gegründet und ist seitdem ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Wien. Die Schließung oder teilweise Schließung des Krankenhauses stellt daher einen gravierenden Einschnitt dar.

Die Grünen Wien betonen die Bedeutung der medizinischen Nahversorgung für die Bezirksbevölkerung, insbesondere für Menschen mit niedrigem Einkommen im zwanzigsten Bezirk. Sie fordern eine umfassende Information der Bewohner:innen per Brief, um sicherzustellen, dass diese über die geplanten Veränderungen informiert sind und wissen, wohin sie sich bei Fragen oder geplanten Operationen wenden können.

Es herrscht auch Unklarheit über die Zukunft der Beschäftigten, insbesondere des nichtmedizinischen Personals, sowie über die geplanten Campus-Pläne von AUVA und Stadt Wien für das Lorenz Böhler-Areal. Die Informationen und Absiedelungspläne erreichen die betroffenen Parteien nur langsam, was zu Unsicherheit und Ängsten bezüglich der Jobsituation und des Einkommens führt.

Die Grünen Wien kritisieren das Management und die Führung von AUVA und Stadt Wien für ihre fehlende Vorbereitung und Planlosigkeit in Bezug auf die Schließung des Lorenz Böhler Krankenhauses. Sie betonen, dass dies zu Lasten der Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener geht und unnötiges Leid für die Patient:innen verursacht.

Es bleibt abzuwarten, wie die Situation in Bezug auf das Lorenz Böhler Krankenhaus und die geplante Absiedelung weiterentwickelt wird. Die Grünen Wien werden sicherlich weiterhin auf eine transparente Informationspolitik und die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung für die Wienerinnen und Wiener drängen.

-Ende des Artikels-



Quelle: Grüner Klub im Rathaus / ots

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