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Sonder-Ausstellung in Josefstadt über das Leben der Schriftstellerin Lore Segal. Neue Ausstellung ab 28.2.2024.

Ab dem 28. Februar 2024 findet im Bezirksmuseum Josefstadt in Wien die Ausstellung „Ich wollte Wien liebhaben…“ statt. Diese Ausstellung widmet sich dem Leben der Schriftstellerin Lore Segal, die einst in der Josefstadt lebte. Lore Segal wurde 1928 als Lore Groszmann geboren und wurde im Dezember 1938 mit einem der ersten Transporte jüdischer Kinder nach England gebracht, um sie vor den Nationalsozialisten zu retten. Nach ihrem Studium zog Segal zuerst in die Dominikanische Republik und schließlich nach New York, wo sie als Dozentin an US-Universitäten tätig war und zahlreiche Auszeichnungen für ihre Romane, Kurzgeschichten, Kinderbücher und Übersetzungen erhielt.

Die Sonderausstellung im Bezirksmuseum informiert über den bewegten Lebensweg von Lore Segal und ihr literarisches Schaffen. Die Ausstellung umfasst Exponate wie Fotografien, Kunstwerke und Tagebuchaufzeichnungen aus dem Privatarchiv der Schriftstellerin. Das Projekt hat das Ziel, die Erinnerungskultur zu pflegen und wird von fünf Partnern unterstützt: Stadt Wien Kultur, Bezirk Josefstadt, Zukunftsfonds der Republik Österreich, Jewish Welcome Service Vienna und das Middlebury Gender Studies Program. Eine 40-seitige Broschüre rundet die Ausstellung ab.

Die Eröffnung der Sonderausstellung findet am 28. Februar um 19:00 Uhr statt. Der Bezirksvorsteher der Josefstadt, Martin Fabisch, wird die Eröffnungsrede halten. Weitere Redner sind Rudolf Scholten, ehemaliger Bundesminister, und Karin Hanta, die Kuratorin der Ausstellung. Die 95-jährige Autorin Lore Segal wird sich per Live-Schaltung an das Publikum wenden. Der Eintritt zur Auftaktveranstaltung ist frei.

Das Bezirksmuseum Josefstadt hat während der Ausstellung mittwochs von 18:00 bis 20:00 Uhr und sonntags von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen sind auf der Website des Museums unter www.bezirksmuseum.at erhältlich.



Quelle: Stadt Wien – Kommunikation und Medien (KOM) / ots

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