Wien

Umgestaltung des Wiener Gürtels: Beteiligungsprozess startet für attraktiven Lebensraum

Der nicht amtsführende Stadtrat Karl Mahrer und Gemeinderätin Elisabeth Olischar haben heute den Startschuss für den Beteiligungsprozess zur Umgestaltung des Wiener Gürtels gegeben. Mit bis zu 80.000 Fahrzeugen pro Tag ist der Gürtel eine der meistbefahrenen Straßen Österreichs. Die Volkspartei plant, die rund 11 Kilometer lange Verkehrsverbindung zu einem attraktiven Lebensraum umzugestalten.

Ab sofort haben die Wienerinnen und Wiener die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorstellungen für die Umgestaltung des Gürtels einzubringen. Dies kann telefonisch, online, über Flyer oder in persönlichen Gesprächen mit Bezirksräten geschehen. Der Beteiligungsprozess wird etwa eineinhalb Monate dauern. Anschließend werden Fachleute die gesammelten Wünsche auf ihre Umsetzbarkeit prüfen. Die Ergebnisse sollen bis spätestens Jahresende präsentiert werden.

Der Gürtel stellt eine wichtige Verkehrsader der Stadt dar und erfüllt viele verschiedene Funktionen. Nun ist es an der Wiener Bevölkerung, zu entscheiden, welchen Zweck der Gürtel in Zukunft erfüllen soll. Die Website www.lebensraum-wien.at bietet alle notwendigen Informationen zur Beteiligung an der Umgestaltung des Gürtels. Bei weiteren Fragen kann der Rathausklub der ÖVP Wien unter der Telefonnummer 01/4000-81905 kontaktiert werden.

Um einen Überblick über die Bedeutung des Gürtels zu geben, habe ich eine Tabelle mit einigen historischen Informationen erstellt:

Jahr Ereignis
1894 Der Bau des Gürtels als Ringstraße beginnt
1951 Die Straßenbahn wird auf dem Gürtel eingeführt
1970er Jahre Der Gürtel wird zu einer wichtigen Verkehrsachse
2009 Der Gürtel wird in die nationale Liste des Kulturerbes aufgenommen

Die Umgestaltung des Gürtels ist eine Chance für die Wienerinnen und Wiener, ihre Vorstellungen und Ideen für die Zukunft ihrer Stadt einzubringen. Es bleibt abzuwarten, welche Veränderungen der Gürtel in den kommenden Jahren erfahren wird und welchen Beitrag er zur Lebensqualität der Bevölkerung leisten wird.



Quelle: Stadt Wien

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"