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Kocher: 369.640 Personen arbeitslos gemeldet beim AMS Ende März

Ende März waren in Österreich insgesamt 369.640 Personen beim AMS vorgemerkt, davon waren 291.468 arbeitslos gemeldet und 78.172 nahmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. Die Arbeitslosigkeit ist saisonbedingt zurückgegangen, im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit jedoch angestiegen. Im März 2023 waren 333.954 Personen arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher betont, dass trotz des wirtschaftlich herausfordernden Umfelds der österreichische Arbeitsmarkt relativ resilient sei. Die Zahl der unselbstständig beschäftigten Personen liegt mit 3.956.000 noch immer sehr hoch und sogar um 6.000 Personen über dem Wert des Vorjahres. Besonders positiv ist der Beschäftigungszuwachs bei älteren Arbeitnehmern ab 60 Jahren, hier konnte ein Anstieg um 9 Prozent verzeichnet werden.

Das AMS hat erfolgreich die Verweildauer in Arbeitslosigkeit reduziert, innerhalb eines Jahres um vier Tage auf durchschnittlich 104 Tage im ersten Quartal 2024. Dies ist unter anderem auf die frühe Vermittlungsaktivität des AMS und die Dynamik am Arbeitsmarkt zurückzuführen. Im BMAW-AMS Fachkräftebarometer spiegelt sich die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften wider, insbesondere Elektroinstallateure und Köche werden gesucht. Im Tourismus wurden bereits 440 Rot-Weiß-Rot-Karten im Jahr 2024 für ganzjährig beschäftigte Fachkräfte ausgestellt.

Die Arbeitslosenquote beträgt Ende März 6,9 Prozent, ein niedriger Wert im Vergleich zu den Jahren vor der Covid-Pandemie. Vor der Pandemie lag die Arbeitslosenquote im Vergleichsmonat 2019 bei 7,5 Prozent, 2020 bei 12,3 Prozent, 2021 bei 9,3 Prozent, 2022 bei 6,3 Prozent und 2023 bei 6,2 Prozent.

Insgesamt befinden sich 101.763 Personen in einer Lehrausbildung, davon absolvieren 95.853 Personen ihre Lehrausbildung in einem Unternehmen und 5.910 Personen in einer überbetrieblichen Lehrausbildung (ÜBA) im Auftrag des AMS. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gibt es einen leichten Anstieg von 0,2 Prozent bei den Lehrlingen in Unternehmen. Ende März 2024 gibt es in Österreich 8.328 sofort verfügbare Lehrstellen.

Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher betont, dass es weiterhin sein Ziel ist, die Lehrausbildung zu fördern und attraktiver zu machen, und dass mit Inkrafttreten der Höheren Beruflichen Bildung am 1.5.2024 ein wichtiger Schritt in diese Richtung getan wird.



Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft / ots

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