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Pensionistenverband fordert Pflege-Ausbildungsoffensive für attraktiveren Pflegeberuf

Der österreichische Pensionistenverband hat in einer Pressemitteilung die Notwendigkeit einer Ausbildungs-Offensive im Pflegebereich betont. Der Arbeitskräfte-Mangel im Pflege-Bereich ist bereits jetzt Realität und wird sich in den kommenden Jahren noch drastisch verschärfen. Um Österreichs Pflegesystem nachhaltig abzusichern, muss die Attraktivität des Pflegeberufs als höchste Priorität betrachtet werden.

Der Verband fordert Maßnahmen zur Attraktivierung des Pflegeberufs, darunter eine Erhöhung der Ausbildungsplätze auf flächendeckender Basis, Bezahlung während der Ausbildung, Streichung der Ausbildungskosten, höhere Löhne, kürzere Arbeitszeiten und das Recht auf Schwerarbeiterpension für Pflegekräfte. Diese Maßnahmen müssen so schnell wie möglich umgesetzt werden.

Der unabhängige Pensionistenverband betont, dass eine echte Ausbildungs- und Attraktivierungs-Offensive ein neues, attraktiveres Bild vom Pflegeberuf vermitteln muss. Aktuell wählen zu wenige junge Menschen oder berufliche Um- und Wiedereinsteiger den Pflegebereich aufgrund des extrem anstrengenden Arbeitsumfelds, der kräftezehrenden Tätigkeit und der schlechten Bezahlung.

Um mehr Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern und diejenigen, die bereits in der Pflege tätig sind, in diesem Bereich zu halten, ist eine Ausbildungs- und Attraktivierungs-Offensive dringend erforderlich. Nur so kann eine bestmögliche Versorgung für pflegebedürftige Menschen in Österreich gewährleistet werden.

Für eine fundierte Darstellung des Themas werden folgende Informationen ergänzt:

  • Historische Fakten: Die Altenpflege erlangte in Österreich erst ab den 1970er Jahren eine größere Bedeutung. Zuvor wurde die Pflege meist von den Familien auf privater Basis übernommen. Mit der steigenden Industrialisierung und dem Wandel der Gesellschaft nahm auch der Bedarf an professioneller Pflege zu. Seitdem hat sich die Altenpflege kontinuierlich weiterentwickelt, jedoch sind die Herausforderungen wie der Mangel an Pflegepersonal und die schlechte Bezahlung bis heute präsent.
  • Lokale Auswirkungen: In Österreich ist der Mangel an Pflegekräften besonders in ländlichen Regionen ein Problem. Aufgrund der Abwanderung junger Menschen in städtische Gebiete gibt es in diesen ländlichen Regionen oft zu wenige Pflegekräfte, um den Bedarf an Pflege abzudecken. Deshalb ist eine flächendeckende Ausweitung der Ausbildungsplätze und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in diesen Regionen besonders wichtig.

Zusätzlich könnte eine Tabelle mit Informationen zu aktuellen Ausbildungsplätzen, durchschnittlichen Löhnen und Arbeitsbedingungen in verschiedenen Regionen Österreichs hilfreich sein, um den Lesern einen Überblick über die aktuelle Situation zu geben.



Quelle: Pensionistenverband Österreichs / ots

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