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PRESSEEINLADUNG: Start der Petition zur Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft für Unternehmer:innen

Freiheit statt Zwang: Die Vertretung liberaler Unternehmerinnen und Unternehmer, UNOS, startet eine parlamentarische Petition zur Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in der Wirtschaftskammer. Das Ziel ist die Neuorganisation der unternehmerischen Interessensvertretung zu einer servicestarken Organisation auf freiwilliger Basis.

Die aktuelle Zwangsmitgliedschaft der Unternehmen in Österreich bindet die Unternehmer:innen an eine aufgeblähte und unzeitgemäße Organisation der Wirtschaftskammer. Mit 839 Einzelorganisationen ist die Wirtschaftskammer wenig effektiv und die Kammerumlagen, die die Unternehmen zahlen müssen, sind eine stetig sprudelnde Geldquelle für die Organisation. Dabei haben sie bereits einen Rücklagenberg von fast 2 Milliarden Euro angesammelt, Geld, das den Unternehmer:innen fehlt.

Es gibt internationale Beispiele, wie die Schweiz oder Belgien, die zeigen, dass eine effektive Interessensvertretung und Sozialpartnerschaft auch auf freiwilliger Basis möglich sind. UNOS-Bundessprecher Michael Bernhard und NEOS-Landessprecher Kärnten Janos Juvan erläutern in einem Pressegespräch die Details der Petition.

Hier sind die Informationen zum Pressegespräch:

  • Datum: 12.03.2024, 09:00 Uhr
  • Ort: Hotel Sandwirth, Pernhartgasse 9, 9020 Klagenfurt am Wörthersee

Um Anmeldung wird gebeten. Zudem wird es einen Online-Stream geben.

Die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in der Wirtschaftskammer wäre ein bedeutender Schritt für die unternehmerische Freiheit in Österreich. Es bleibt abzuwarten, wie die politischen Entscheidungsträger auf die Petition reagieren und ob sich dadurch eine Debatte über die zukünftige Organisation der Interessensvertretung entwickelt.

Hier ist eine Tabelle mit Informationen zur Wirtschaftskammer in Österreich:

Anzahl der Einzelorganisationen Mitarbeiter:innen Rücklagen (in Euro)
839 über 5.000 knapp 2 Milliarden

Die Tabelle verdeutlicht das Ausmaß und die finanzielle Situation der Wirtschaftskammer, die durch die Zwangsmitgliedschaft der Unternehmen ermöglicht wird. Es zeigt auch, wie eine freiwillige Interessensvertretung potenziell zu einer effizienteren und dienstleistungsorientierten Organisation führen könnte.

Die Petition von UNOS ist ein wichtiger Schritt, um die Diskussion über die Zwangsmitgliedschaft in der Wirtschaftskammer anzustoßen. Die Schweiz und Belgien zeigen, dass alternative Modelle möglich sind und es an der Zeit sein könnte, die Zwangsmitgliedschaft abzuschaffen und eine modernere und effektivere Organisation der Interessensvertretung zu schaffen.



Quelle: UNOS – Unternehmerisches Österreich / ots

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