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Stärkung der Startup-Kultur an Hochschulen – JUNOS Studierende fordern umfassende Unterstützung!

JUNOS Studierende fordern Stärkung der Startup-Kultur an Hochschulen

Unter dem Motto „Gründergeist stärken – Startup-Kultur an Hochschulen fördern!“ haben die JUNOS Studierende zum Beginn des neuen Semesters eine umfassende Unterstützung für angehende Gründerinnen und Gründer gefordert. Simon Kern, Bundesprogrammatiker, betonte die Bedeutung einer dynamischen Startup-Kultur für den Innovationsstandort Österreich. Er forderte Wissenschaftsminister Martin Polaschek dazu auf, sich stärker mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Martina Künsberg-Sarre, NEOS Nationalratsabgeordnete und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft, unterstützte die Maßnahmen der JUNOS Studierenden. Sie betonte, dass eine lebendige Startup-Kultur an Hochschulen nicht nur die individuelle Entwicklung der Studierenden fördere, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im internationalen Kontext stärke.

Die JUNOS Studierende sind überzeugt, dass die Stärkung der Startup-Kultur an Hochschulen nicht nur Innovationen fördert, sondern auch ein wichtiger Motor für das wirtschaftliche Wachstum Österreichs ist. Gründerinnen und Gründer an Hochschulen beweisen nicht nur unternehmerischen Mut, sondern zeigen auch, dass das Studium und die Gründung eines Startups Hand in Hand gehen können. Diese Doppelleistung sei nicht nur bewundernswert, sondern könne für Studierende enorm bereichernd sein, indem sie praktische Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten über den Lehrplan hinaus weiterentwickeln.

Zu den Hauptanliegen der Initiative der JUNOS Studierenden gehören die Schaffung von Gründungszentren an Hochschulen, die einen Austausch zwischen Gründerinnen und Gründern und der universitären Forschung ermöglichen. Außerdem fordern sie unkomplizierte Beratung für angehende Gründerinnen und Gründer, einschließlich Unterstützung bei Förderanträgen. Des Weiteren soll Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung durch die Vermittlung von Kontakten zur Wirtschaft gewährleistet werden. Die JUNOS Studierende setzen sich außerdem dafür ein, Gründungssemestern ohne negative Auswirkungen auf die Studiendauer oder den Anspruch auf Studienbeihilfe zu ermöglichen. Zudem fordern sie die Anerkennung von ECTS-Punkten als Anerkennung für unternehmerisches Engagement.

Der Forderung der JUNOS Studierenden nach einer Stärkung der Startup-Kultur an Hochschulen liegen einige wichtige Fakten zugrunde. Laut einer Studie des Europäischen Innovationsobservatoriums von 2019 steigt die Zahl der Startups in Österreich stetig an. Im Jahr 2019 gab es bereits mehr als 4.000 Startups in Österreich, was einen Anstieg von 20% gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Diese Entwicklung ist auch auf die steigende Anzahl von Gründerzentren an österreichischen Hochschulen zurückzuführen. Diese bieten den Studierenden die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen weiterzuentwickeln und von einem umfassenden Netzwerk aus Experten, Mentoren und anderen Gründerinnen und Gründern zu profitieren.

In einer Tabelle werden die Hauptanliegen der JUNOS Studierenden zur Stärkung der Startup-Kultur an Hochschulen festgehalten:

Hauptanliegen
Schaffung von Gründungszentren an Hochschulen
Bereitstellung unkomplizierter Beratung für Gründerinnen und Gründer
Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung durch Vermittlung von Kontakten zur Wirtschaft
Ermöglichung von Gründungssemestern ohne negative Auswirkungen auf die Studiendauer oder den Anspruch auf Studienbeihilfe
Anerkennung von ECTS-Punkten als Anerkennung für unternehmerisches Engagement

Die Forderungen der JUNOS Studierenden zeigen, dass eine Stärkung der Startup-Kultur an Hochschulen nicht nur den Studierenden zugutekommt, sondern auch den Innovationsstandort Österreich stärkt. Durch die Bereitstellung von Ressourcen und Unterstützung können angehende Gründerinnen und Gründer ihre Ideen erfolgreich umsetzen und damit einen wertvollen Beitrag zur österreichischen Wirtschaft leisten. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Forderungen der JUNOS Studierenden von der Politik aufgegriffen und umgesetzt werden.



Quelle: JUNOS – Junge Liberale Studierende / ots

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