Politik

Verantwortungslose Wahlkampfrhetorik schadet Bildung – Unabhängige Lehrergewerkschafter:innen verwundert über FPÖ

Die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen der ÖLI-UG sind besorgt über die Aussagen der FPÖ zum Thema Bildung. Die FPÖ äußerte Vorschläge zur Abschaffung der Schulpflicht und zur Einführung einer „Bildungspflicht“, obwohl Letzteres bereits existiert. Die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen der ÖLI-UG sehen in diesen Vorschlägen eine Menschenverachtung und vermuten einen Versuch, die Corona-Zeit durch häuslichen Unterricht zu verlängern.

Die Bundesministerin für Bildung, Julia Polaschek, wird von den Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen ebenfalls kritisiert. Sie werfen ihr Inkompetenz und mangelnde Innovation vor. Die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen fordern seit langem mehr Unterstützungspersonal an Schulen, sinnvolle Investitionen in die Bildung und eine bessere Kommunikation mit den Bildungsdirektionen und dem Ministerium.

Die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen betonen, dass Wahlkampf auf Kosten der Schwächsten verantwortungslos ist und dass alle Parteien die bestmögliche Bildung für alle Kinder und die besten Arbeitsbedingungen für alle Lehrer:innen zur Priorität machen sollten. Dabei sollten sich alle Maßnahmen an bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, um Wissenschaftsskepsis entgegenzuwirken.

Abschließend weisen die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen darauf hin, dass es in Österreich einerseits eine Unterrichtspflicht gibt und andererseits ernsthaft über eine Bildungsreform nachgedacht werden sollte, insbesondere angesichts des Vorschlags zur Änderung des Artikels 14 des Bundes-Verfassungsgesetzes.

Table: Vergleich von Vorschlägen zur Abschaffung der Schulpflicht

FPÖ ÖLI-UG (Unabhängige Lehrergewerkschafter:innen)
Abschaffung Ja Nein
Bildungspflicht Ja Ja
Corona-Zeit Verlängern
Unterstützung Nicht erwähnt Mehr Unterstützungspersonal an Schulen
Investitionen Mehr sinnvoll investierte Mittel für Bildung
Kommunikation Mehr und schnellere Kommunikation mit Ministerium

Die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen der ÖLI-UG sind besorgt über die Vorschläge der FPÖ zur Abschaffung der Schulpflicht und zur Einführung einer „Bildungspflicht“. Sie kritisieren auch Bundesministerin Polaschek für ihre fehlende Kompetenz und Innovation. Die ÖLI-UG fordert seit langem mehr Unterstützungspersonal an Schulen, sinnvolle Investitionen in die Bildung und bessere Kommunikation mit dem Ministerium. Die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen betonen, dass Wahlkampf auf Kosten der Schwächsten verantwortungslos ist und dass alle Parteien die bestmögliche Bildung für alle Kinder und die besten Arbeitsbedingungen für alle Lehrer:innen zur Priorität machen sollten. Es wird darauf hingewiesen, dass es in Österreich eine Unterrichtspflicht gibt und dass eine ernsthafte Diskussion über eine mögliche Bildungsreform stattfinden sollte.



Quelle: Unabhängige GewerkschafterInnen im Öffentlichen Dienst und in ausgegliederten Betrieben (UGÖD) / ots

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