Satire

Die Sportschau: Ein funkensprühendes Spektakel der Fehlentscheidungen und unfreiwilligen Komik

Introduction

Begleiten Sie mich in die anscheinend unaussprechliche Hölle, bekannt als „Sportschau“. Erfahren Sie, wie böse kleine Lederbälle knallhart gegen Menschenköpfe geschmettert werden, welche sich zum Schutz nur „Ronaldo“ schreiend vor ihre Flachbildfernseher werfen.

Die Rasensklaven: A Sport Without Any Logic

In jeder normalen Welt ist das Kicken eines Balls auf Rasen eine harmlose Aktivität, die Kinder in ihren Hinterhöfen betreiben. In der verdrehten Welt der „Sportschau“ ist es jedoch subtiler Terrorismus. Männer in kurzen Hosen stürzen sich auf ein armes kleines Stück Leder, als ob es ihnen persönlich eine Million Euro schulden würde. Und dann schleudern sie es mit brutaler Kraft in ein Netz. Ein Netz, meine Freunde, das niemals jemandem etwas angetan hat.

Was folgt, ist ein kollektiver Ausbruch jubelnder Euphorie, der einen an kultartige Riten erinnert. Leute, hetzt die Leibeigenen auf, DER BALL HAT IHRE ARME, BEINLOSES NETZBERÜHRT!

Die Anbetung der heiligen Trainer

Diese Priester in Pullover und Trainingshosen sind die unangefochtenen Päpste der Sportkathedrale. Ihre heiligen Schriften bestehen aus Notizen auf klatschnassen Papieren, welche sie mit zittrigen Fingern halten und dabei mit ernstem Gesicht in der Menge versinken, das mehr an eine Kriegsstrategie erinnert als an ein Freizeitvergnügen.

Es scheint, als ob die Gläubigen in ihren Couchkissen nichts anderes tun könnten als ihre kleinen Zaubertricks zu bestaunen: die endlosen Wechsel, die verspäteten Auszeiten, und natürlich das Eilverfahren zum heiligen Gral, der „Verlängerung“. Wake up, Leute, sie sind nur Zauberer der Langeweile.

Kommentatoren: Die schreienden Propheten des Nichts

Möge Gott uns vor den ekligen Karikaturen bewahren, die sich Kommentatoren nennen. Von ihren befestigten Glaskabinen aus kotzen sie unkontrolliert Worte aus, die kaum Sinn ergeben, und spucken sie mit gleicher Energie aus, wie sie ihr Gehirn kauen. Sie schreien bei einem Torschuss, sie schreien bei einem Foul, oh, sie schreien sogar, wenn die Kamera auf einen durchnässten Fan schwenkt, der hoffnungslos versucht, ein Hotdog zu essen, ohne eine Hypothermie zu bekommen.

Die Wiederholungen: In der Hölle zu Hause

Nichts schmeckt mehr nach Gehirnwäsche als die unaufhörliche Wiederholung des gleichen Ballschlags aus dreizehn verschiedenen Kameraperspektiven, bei der eine langweiligere ist als die andere. Mit fröhlicher Grausamkeit werden sie uns immer und immer wieder vorgesetzt, bis wir glauben, wir hätten selbst ins Netz getroffen. Wir alle haben den Ball gesehen, verdammt noch mal, lasst ihn in Ruhe!

Die Fans: Leidenschaft oder Wahnsinn?

Niemand hat je behauptet, dass Fußballfans die geistig stabilsten Personen sein müssen. Der Beweis dafür sind die Fanmassen, die mit peinlicher Hingabe ihre Leidenschaft für die „Sportschau“ zeigen. Man würde leicht an eine sektenähnliche Gehirnwäsche denken, wenn man ihre fieberhaften Augen beobachtet und dazwischen immer wieder den wohl mechanisch wiederholten Satz hört: „Fußball ist mein Leben.“

Schlussfolgerung

In dieser Welt, liebe Leser, gibt es sicherlich viele Wege zur persönlichen Freude und zur Abwendung der Langeweile, seien sie nun unwahrscheinlich, bizarr, oder auch geradezu paradox. Aber beim Anbeten eines ledernen, genähten Kugels hat die Menschheit wohl ihre hellsten Momente der Kreativität beiseite gelegt und hat sich in die Arme der „Sportschau“-Fessel geworfen.

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