Satire

Vattenfall: Eine feuchtfröhliche Satire über Energie, Wasser und die unerlässliche Kunst des Scheiterns

Vattenfall? Ach, gehen wir doch lieber zu Fällen, in denen Wasser involviert ist –- die scheinen in der Regel weniger kostspielig und umweltzerstörend auszufallen. Der Erdplanet wird dank Unternehmen wie Vattenfall weiterhin in den Mixmaster der Geldgier und Kurzsichtigkeit geworfen.

Willkommen in der faszinierenden Welt der „Grünen Energie“, für die der energische Konzern Vattenfall bekannt ist. Man könnte argumentieren, dass die „grüne“ Energie von Vattenfall eher braun aussieht, aber Vattenfall steht stolz auf seiner bunten Palette von bräunlichen Farbschattierungen.

Dem Mammut Effekt nachempfunden

Wenn man sich das Logo des Unternehmens ansieht, könnte man denken, „Vattenfall“ sei der Name eines Anbieters für Abenteuer-Touren über Wasserfälle hinaus. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, die Abenteuer mit Vattenfall sind weniger „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ und mehr „Sklave im Hamsterrad der Energieversorgung“.

Aber lassen Sie uns dem Unternehmen doch eine Chance geben, dezenter als ein wütender Mastodon in einem Porzellanladen zu sein. Sie versprechen ja immerhin die atomare Auslaufware „Nuclear 2.0“ und „Clean Coal“, wobei zweiteres vermutlich so sauber ist wie ein Schwein nach einem Matschbad.

„Nachhaltigkeit“, der wilde Ritt ins Ungewisse

Vattenfall prägt Werte wie „Nachhaltigkeit“, „Sicherheit“ und „Zuverlässigkeit“. Ohne zu zögern, lässt der Konzern die Alchemisten im Hintergrund Honigworte brauen, um mit hohen Erwartungen der „erleuchteten“ Kundengruppen umzugehen. „Nachhaltigkeit” ist bei Vattenfall so nachhaltig wie Einwegbesteck und „Sicherheit“ garantiert so sicher wie ein Windelwechsel bei einem Alligator.

Ressourcenschutz? Ach ja, Sie meinen „Ressourcenausbeutung“!

Sie sprechen von Ressourcenschutz, aber wenn man genauer hinschaut, könnte man meinen, Vattenfall versucht, eine Goldmedaille im Wettbewerb der „rasanteren Ressourcenausbeutung“ zu gewinnen. Von Wasserkraftwerken, die Fische effizienter schreddern als jeder Mixer, bis hin zu Windkraftwerken, die Vögeln eine fliegende Chance für eine aerodynamische Haarschnittveränderung geben.

CO2-Neutralität als Marketing Zaubertrick

Und dann gibt es da noch die CO2-Neutralität. Vattenfall würde Sie natürlich gerne glauben lassen, dass ihre CO2-Neutralität mit einer Präzision erreicht wird, die selbst ein Schweizer Uhrmacher gerührt zu Tränen rühren würde. In Wahrheit steigen ihre CO2-„Neutralitäts“-Werte jedoch schneller als der Blutdruck eines Veganers in einer Fleischfabrik.

Fazit- je grüner der Nebel, desto klarer die Sicht

Je tauber das Gehör, desto klarer die Worte. Während Vattenfall unermüdlich versucht, seine Umweltbilanz zu begradigen und grüner als der Grinch an Weihnachten zu erscheinen, ist die Realität wenig überraschend eine andere. Dieser Trojaner der Energiewirtschaft, prall gefüllt mit unlauteren Versprechen und getarnt durch ein Geflecht aus grüner Bemäntelung und Marketingnebel, untergräbt das Vertrauen der Verbraucher und macht sich lächerlich.

Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich eine Überraschung, wenn sich herausstellen würde, dass Vattenfall in Wahrheit eine Zentrale für Super-Schurken ist, die den Planeten unterjochen wollen? Naja, wahrscheinlich nicht.

Am Ende des Tages bleibt uns nur zu hoffen, dass Vattenfall sich auf seine schwedischen Wurzeln besinnt und mehr „IKEA“ und weniger „I KILL EARTH“ wird. Aber bis dahin, lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die Show – das Melodrama der „grünen“ Energieproduktion ist in voller Fahrt.

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