Satire

Verschollen im Kosmetikregal: Eine satirische Odyssee auf der Suche nach der vermissten Tante Erna

_Von: Belinda Offenherzig_

Jeder von uns hat seinen eigenen teuren Frühstückskaffee über eine verfängliche Zeitungsschlagzeile verschluckt. Die Schlagzeile des Tages? „Vermisste Person gesucht!“

Aber wer hätte gedacht, dass auch Vermisste Personen eine witzige Seite haben? Lassen Sie uns gemeinsam diese bitterernste Tragödie zu einem Tanz der Ironie und des Zynismus umgestalten, mit allem gebotenen Respekt vor den tatsächlichen Vermissten.

Wir stellen uns alle die Vermisstenanzeigen als düstere Postings mit traurigen Bildern vor. Aber was, wenn sie eher an eine Lottoziehung erinnern würden? „Top News: Vermisste Person Nummer 527, bitte melden Sie sich an der Kasse, um Ihren Preis zu beanspruchen?“

Können Sie sich ein Sonderangebot vorstellen, wo Supermärkte vermisste Personen nach Kilo verkaufen? „Entdecken Sie unser Angebot: Heute nur, vermisste Personen, 50% Rabatt pro Kilo.

Stellen Sie sich vor, vermisste Personen wären wie lechefreiende Bananen. „Lieber Kunde, wenn Sie eine vermisste Person finden, erhalten Sie eine Entschädigung von drei Jahren kostenloses Shopping. Im Gegenzug bitten wir Sie auf dem Weg nach draußen das Licht auszumachen.“ Keine schlechte Idee, oder?

Jetzt kommen wir zu den Hilfsmitteln zur Wiederfindung. Diese müssten nicht nur GPS und Hubschrauber beinhalten, sondern das sollten Insidertipps zur Lieblingspizza der Vermissten und ihren bevorzugten Softeisgeschmack enthalten. „Vermisst: 1,80m hoher Mann in schwarzer Lederjacke, hat ein Faible für Thunfischpizza und Vanilleeis. Falls gesehen, bitte Eis und Pizza bereithalten.“

Es könnte sogar ein VIP-Vermissten-Club mit Perks geben, wie etwa den Vermissten des Monats. „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind unser Vermisster des Monats! Bitte tragen Sie diesen Ehrentitel bis zum Ablauf des Monats und vergessen Sie nicht, Ihre kostenlose VIP-Jahresmitgliedschaft und unser spezielles „Wo bist du?“-T-Shirt zu beanspruchen.“

Vielleicht könnten wir sogar eine Reality-Show mit dem Titel „Dancing with the Missing“ produzieren, in der die Kandidaten nach dem Zufallsprinzip drei Wochen lang irgendwo in der Wildnis ausgesetzt werden. Der Gewinner, der es schafft, sich selbst zu finden, kann mit einem glamourösen Leben in der lokalen Promi-Szene belohnt werden.

Aber warum dort Halt machen? Machen wir weiter und nehmen „Where is Waldo?“ auf die nächste Stufe. Wie wäre es, wenn jeder Vermisste Person seine eigenen Streifen hätte? „Wo ist Doris? Ach da, hinter jenem Busch – diese pinken Streifen kann man nicht verfehlen!“

Und sprechen wir mal über vermisste Personen in der Politik. Politiker scheinen sich immer auf geheimnisvolle Weise zu verabschieden, wenn wichtige Fragen zu kniffligen Themen auftauchen. Ich schlage daher vor, wir gründen eine neue Partei: Die „Partei der permanent Vermissten Politiker“.

Jeder vermisse bitte diesen hammerharten, zynischen Humor mit höflicher Mindestentfernung. Stecken wir den Kopf in den Sand und seien wir light-hearted in einer Welt, in der alles schwer ist. Bleiben Sie dran für den nächsten sensationellen Satire-Artikel: „Alien-Entführungsversicherung – ist es das neue FOMO?“. Fühlen Sie sich frei, mich zu verpassen, bis dahin.

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