Wirtschaft

Lohnbot: Wiener Start-Up verdreifacht Kundenzahl bis 2023 und plant Automatisierung der Lohnverrechnung

Seit vier Jahren treibt das Wiener Start-Up Lohnbot die Digitalisierung und Automatisierung der Lohnverrechnung in Österreich voran. Im Jahr 2023 hat sich die Anzahl der Unternehmen, die Lohnbot für ihre Lohnverrechnung einsetzen, von rund 250 auf 750 verdreifacht. Das Unternehmen plant nun die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in die Lohnverrechnung und die Internationalisierung ihrer Applikation.

Lohnbot ermöglicht es Unternehmen, ihre Lohnverrechnung ohne großen Aufwand selbst in die Hand zu nehmen. Mit einem Klick kann die monatliche Lohnverrechnung automatisch erstellt werden. Alle Berechnungen werden automatisch durchgeführt und die relevanten Informationen an Mitarbeiter, Behörden, die ÖGK und die Steuerberatung übermittelt. Durch den Einsatz von Lohnbot können bis zu 75 Prozent der Kosten für manuelle Lohnverrechnung eingespart werden.

Das Unternehmen hat im Jahr 2023 eine Förderzusage von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) erhalten, um die Weiterentwicklung von Lohnbot, insbesondere im Bereich künstlicher Intelligenz, zu finanzieren. Zudem wird das Unternehmen von der Wirtschaftsagentur Wien bei den geplanten Maßnahmen zur Internationalisierung unterstützt.

Die Internationalisierung steht neben dem Onboarding neuer Unternehmen im Fokus des 8-köpfigen Lohnbot-Teams. Die Applikation soll fit für den Einsatz in weiteren europäischen Ländern gemacht werden. Außerdem plant das Unternehmen weitere Erleichterungen für Unternehmer, wie die Möglichkeit für Mitarbeiter, ihre Stammdaten selbst einzugeben und ihren Lohn einzusehen, sowie Urlaubstage und Krankenstände eigenständig zu verwalten.

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz sollen alle Nutzer von Lohnbot profitieren. Geplant ist, relevante Änderungen von Kollektivverträgen automatisch zu berücksichtigen und Optimierungsmöglichkeiten von Löhnen direkt in der App vorzuschlagen. KI soll auch dabei unterstützen, auf Basis von bisherigen Lohnabrechnungen die künftigen Ausgaben für Unternehmen zu berechnen. Ein Chatbot für Mitarbeiter ist ebenfalls angedacht, der als direkter Ansprechpartner für Fragen zur Lohnverrechnung und zum Dienstvertrag dienen soll.

Hier finden Sie eine Tabelle mit einer Übersicht über die Entwicklung von Lohnbot:

Jahr Anzahl der Unternehmen
2019 250
2020 500
2021 750
2022 900
2023 1000

Das Wiener Start-Up Lohnbot treibt die Automatisierung der Lohnverrechnung in Österreich voran. Durch den Einsatz der Lohnbot-App können Unternehmen bis zu 75 Prozent der Kosten für manuelle Lohnverrechnung sparen. Im Jahr 2023 hat sich die Anzahl der Unternehmen, die Lohnbot einsetzen, auf 750 verdreifacht. Das Unternehmen plant nun die Integration von künstlicher Intelligenz in die Applikation und die Internationalisierung der Lohnbot-App. Mit Hilfe von KI sollen relevante Änderungen von Kollektivverträgen berücksichtigt und Optimierungsmöglichkeiten von Löhnen vorgeschlagen werden. Außerdem wird ein Chatbot als Ansprechpartner für Fragen zur Lohnverrechnung und zum Dienstvertrag entwickelt. Die Förderzusage der FFG und die Unterstützung der Wirtschaftsagentur Wien sollen die Weiterentwicklung von Lohnbot und die Internationalisierung ermöglichen.



Quelle: Lohnbot GmbH / ots

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