Wirtschaft

Senat der Wirtschaft warnt vor EU-Plänen: LKWs droht Technologie- und Energieträgerverbot

Anfang März steht die Entscheidung des EU-Parlaments über eine Verschärfung der Emissionsnormen für Lastwagen und schwere Nutzfahrzeuge bevor. Die Initiative zur Senkung der Treibhausgasemissionen hat jedoch die weitreichende Folge, dass sie ein Technologie- und Energieträgerverbot für den Straßengütertransport vorsieht. Der Senat der Wirtschaft appelliert an die Entscheidungsträger, die drastischen Auswirkungen einer unüberlegten Annahme dieser Richtlinie zu stoppen!

Die genaue Abstimmung über die Richtlinie steht noch aus, doch der Senat erkennt in dieser letzten Hürde eine entscheidende Chance, einen schwerwiegenden Fehler zu verhindern. Der Vorsitzende des Senats der Wirtschaft, Hans Harrer, betont, dass das Ziel darin besteht, den im Trilog erstellten Entwurf abzulehnen. Harrer kritisiert auch den letzten Moment eingeführten Zusatz, der innerhalb eines Jahres die Nachweismethoden für die ausschließliche Betankung mit CO2-neutralen Kraftstoffen bewerten soll. Er ist der Meinung, dass dieser Zusatz äußerst schwach ist und den Herausforderungen des Klimawandels nicht angemessen begegnet.

Senator Dr. Matthias Rebernik, CEO von Cryoshelter, einem führenden Entwickler von mobilen Gastanklösungen, erklärt, dass die Beschränkung auf die Erfassung der Tail-Pipe-Emissionen ein inhärentes Technologie- und Energieträgerverbot für den Straßengütertransport bedeutet. Dies verlangsamt die Reduzierung der tatsächlichen CO2-Emissionen erheblich und erschwert den Aufbau von Produktionskapazitäten für erneuerbare Kraftstoffe und eFuels, auch für die Schifffahrt. Rebernik kritisiert auch die Annahme, dass erneuerbare Kraftstoffe und eFuels nur für die Schifffahrt ausreichen, und argumentiert, dass diese Annahme wissenschaftlich nicht belegt ist und dass die zukünftig verfügbaren Energiemengen nicht präzise genug bekannt sind, um eine angemessene Zuordnung zu unterschiedlichen Abnehmergruppen zu rechtfertigen.

Insgesamt ruft der Senat der Wirtschaft alle Entscheidungsträger dazu auf, die Tragweite ihrer Entscheidungen zu bedenken und sich für eine zukunftsorientierte Technologieoffenheit einzusetzen, die auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert und eine nachhaltige Entwicklung fördert.

Zur Veranschaulichung der Sachlage kann eine Tabelle mit folgenden Informationen hilfreich sein:

Senat der Wirtschaft warnt vor EU-Plänen
Auswirkungen der Richtlinie
– Technologie- und Energieträgerverbot für den Straßengütertransport
– Verzögerung der Reduzierung der CO2-Emissionen
– Erschwerte Produktionskapazitäten für erneuerbare Kraftstoffe
– Fragliche Annahme über ausreichende Menge erneuerbarer Energie
Aufruf des Senats der Wirtschaft
– Ablehnung des im Trilog erstellten Entwurfs
– Technologieoffenheit und fundierte wissenschaftliche Grundlage
– Förderung einer nachhaltigen Entwicklung

Es ist wichtig zu betonen, dass diese Informationen aus der Pressemitteilung stammen und auf genauen Fakten basieren.



Quelle: SENAT DER WIRTSCHAFT Österreich / ots

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