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Staatssekretär Wendt zu Besuch: Förderung innovativer Forschungsprojekte in Lübeck

Staatssekretär Guido Wendt besuchte am 30. Juli 2024 die Universität zu Lübeck, um sich im Rahmen seiner Sommerreise über aktuelle Forschungsprojekte, insbesondere im Bereich der IT-Sicherheit, und die Förderung durch den Open-Topic-Drittmittelfonds zu informieren, welcher die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen in Schleswig-Holstein stärken soll.

Dienstag, 30.07.2024

Forschung und Cybersicherheit: Ein Austausch für zukünftige Herausforderungen

Vizepräsident Prof. Enno Hartmann begrüßt Staatssekretär Guido Wendt (Fotos: Guido Kollmeier)

Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte Staatssekretär Guido Wendt am Dienstag die Universität zu Lübeck. Dabei lag der Fokus auf der Bedeutung der aktuellen Forschungsprojekte, insbesondere im Bereich der Cybersicherheit.

Wichtigkeit des Open-Topic-Drittmittelfonds

Ein zentrales Thema des Besuchs war der Open-Topic-Drittmittelfonds, welcher als neues Förderinstrument des Landes Schleswig-Holstein von großer Relevanz ist. Dieser Fonds unterstützt Hochschulen dabei, ihre Erfolgschancen auf Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der EU zu steigern. Wendt stellte fest, dass bereits 112 Anträge eingereicht wurden, von denen 14 Projektideen einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 700.000 Euro erhalten haben. Dies zeigt, wie lebendig und vielfältig die Forschungslandschaft in Schleswig-Holstein ist.

Cybersicherheit als drängendes Forschungsfeld

Der Staatssekretär hatte auch die Gelegenheit, mit Fachvertretern der Technischen Hochschule Lübeck sowie der Musikhochschule Lübeck über Projekte im Bereich der Cyberkriminalität zu diskutieren. Cybsecurity bezeichnet den Schutz von Computersystemen vor Diebstahl oder Beschädigung. Angesichts der zunehmenden digitalen Bedrohungen wird die Forschung in diesem Bereich immer wichtiger. Helge Illig, der Betriebsleiter des IT-Service-Centers an der Universität zu Lübeck, präsentierte ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit Cisco, das eine Referenzarchitektur entwickelt, um Hochschulen besser vor Cyberangriffen zu schützen.

Zusammenarbeit mit der Polizei Schleswig-Holstein

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Austauschs war die Kooperation zwischen dem Institut für IT-Sicherheit an der Universität und der Landespolizei Schleswig-Holstein. Prof. Thomas Eisenbarth, Direktor des Instituts, erläuterte, wie diese Zusammenarbeit für beide Seiten von Nutzen ist. Polizeidienststellen erhalten Zugang zu maßgeschneiderten Fortbildungen in den Bereichen IT-Sicherheit und Cybercrime, was den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis fördert. Solche Initiativen sind unerlässlich, um den Herausforderungen im Bereich der Cyberkriminalität effektiv begegnen zu können.

Ausblick auf künftige Entwicklungen

Der Besuch von Staatssekretär Wendt verdeutlicht das Engagement des Landes Schleswig-Holstein, die Forschungslandschaft aktiv zu unterstützen und innovationstreibende Partnerschaften zwischen Universitäten und praktischen Institutionen zu fördern. Dies ist nicht nur für die Hochschulen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung, da die Herausforderungen in der digitalen Welt zunehmend komplexer werden.

NAG

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