Wachsende Bedeutung der CO2-Bilanz: Jahreskonferenz A³ klimaneutral 2026!
Erfahren Sie alles zur Jahreskonferenz A³ klimaneutral am 11. März 2026 in Augsburg: Themen, Referenten und nachhaltige Maßnahmen.

Wachsende Bedeutung der CO2-Bilanz: Jahreskonferenz A³ klimaneutral 2026!
Die zweite Jahreskonferenz A³ klimaneutral wird am 11. März 2026 im Autohaus Reisacher Augsburg GmbH stattfinden – einem Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Wie region-a3.com berichtet, erwartet die Teilnehmer ein spannendes Programm, das sowohl fachliche Expertise als auch praxisnahe Beiträge beinhaltet.
Im Rahmen der Konferenz wird Dr. Thomas Becker, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit und Mobilität bei der BMBW Group, einen Keynote-Vortrag halten. Die Themen drehen sich rund um die Bedeutung von CO2-Bilanzen, die für Unternehmen zunehmend einen entscheidenden wirtschaftlichen Vorteil darstellen. Besonders in Zeiten wachsender regulatorischer Anforderungen, wie der EU-Taxonomie und dem Lieferkettengesetz, wird eine präzise CO2-Bilanzierung nicht nur zur Pflicht, sondern auch zur Strategie für nachhaltigen Erfolg.
Engagement der Sportvereine
Ein weiterer interessanter Aspekt der Konferenz ist die Teilnahme von Profi-Sportvereinen wie dem FC Augsburg und den Augsburger Panther, die sich ebenfalls aktiv im Bereich Nachhaltigkeit engagieren und ihre Maßnahmen teilen werden.
Die Konferenz wird durch Führungen durch das Autohaus ergänzt, bei denen die Besucher die verschiedenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen vor Ort kennenlernen können. Parallel dazu finden Workshops zu nachhaltigen Geschäftsmodellen statt, die den fachlichen Austausch und die Vernetzung der Teilnehmer fördern.
Die Rolle der CO2-Bilanzierung
Die CO2-Bilanzierung gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Laut einer Studie von PwC planen bis 2025 etwa 78% der deutschen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern eine vollständige CO2-Bilanzierung. Ein Beispiel ist die Bäckereikette „Goldkorn“, deren CEO Marina Weber einen strukturierten Ansatz zur CO2-Erfassung sucht. Gründe für diesen Trend sind unter anderem die regulatorischen Anforderungen, die Investorennachfrage und die Möglichkeiten zur Kostensenkung sowie zur Steigerung der Kundenbindung. Dies zeigt sich in der Studie, die besagt, dass ESG-Kriterien 65% der Investitionsentscheidungen beeinflussen und Unternehmen bis zu 15-20% ihrer Energiekosten einsparen können, indem sie ihre Emissionen reduzieren.
Das Greenhouse Gas Protocol unterscheidet drei Emissionskategorien (Scopes). Direkte Emissionen, indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie und indirekte Emissionen in der Wertschöpfungskette machen dabei einen wesentlichen Teil der CO2-Bilanz eines Unternehmens aus. Ein Beispiel aus München, das Unternehmen „TechFlow“, zeigt, dass 5% ihrer Emissionen direkt sind, während 60% aus der Lieferkette und 35% durch die Nutzung ihrer Software stammen.
Zur praktischen Umsetzung der CO2-Bilanzierung gibt es verschiedene Methoden, die von Excel-basierten Erfassungen bis hin zu spezialisierter Software reichen. Für Unternehmen aller Größenordnungen gibt es maßgeschneiderte Lösungen, die entscheidend dafür sein können, wie gut sie sich auf dem Markt positionieren können.
Ein Lösungsvorschlag für Unternehmen könnte sein, die CO2-Bilanzierung in drei Phasen zu gliedern: Vorbereitung und Datensammlung, Berechnung und Analyse sowie Validierung und Berichterstattung. Häufige Herausforderungen wie die Datenqualität und die Komplexität der Scope 3-Emissionen stellen jedoch Hürden dar, die es zu überwinden gilt. Ein strategischer Fahrplan zur Klimaneutralität kann helfen, diese Schwierigkeiten zu meistern und langfristige Erfolge zu erzielen.
Die zweite Jahreskonferenz A³ klimaneutral bietet somit nicht nur eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen, sondern beleuchtet auch wichtige Aspekte zur CO2-Bilanzierung, die für Unternehmen ein Schlüssel zur nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit darstellen können.